Institut für Deutsche Sprache, Mannheim



Download 3.04 Mb.
Page11/31
Date30.04.2018
Size3.04 Mb.
1   ...   7   8   9   10   11   12   13   14   ...   31

Vorglühen von Landjugend & FF

Die Landjugend und die Freiwillige Feuerwehr Weidling luden am vergangenen Samstag zum "Vorglühen" in den Kirchengarten.

Das Team der Feuerwehr sorgte sich am Vortag des Weidlinger Adventmarktes um die flüssige Nahrung der Gäste. "Punsch, Glühwein und andere wärmende Getränke wurden von unseren Feuerwehrkollegen angeboten", erzählt Landjugend-Kassier Daniel Taucha, der beim Fest ebenso tatkräftig bei der Sache war. Gemeinsam mit Obmann Karl Weiss und Obfrau Verena Frank verwöhnte er die Besucher mit frischen Ofenkartoffeln und Apfelspalten. (NON07/DEZ.06844 Niederösterreichische Nachrichten, 12.12.2007, S. 63;)
Seit fast 40 Jahren gibt es den Scheiblingsteiner Weihnachtsmarkt. Zum bislang zweiten Mal sang aus diesem Anlass das Vocalensemble St. Martin in der bis zum letzten Platz gefüllten St. Hubertus-Kirche. Und wieder durften Chorleiter Dr. Dominik Sedivy und die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Ursula Kohut, stolz auf eine gelungene Veranstaltung sein, die im Mühldorf-Heim ihren Ausklang fand: mit einem gemeinsamen Adventsingen bei selbst gemachten Keksen und Punsch.

Vorglühen von Landjugend & FF

Die Landjugend und die Freiwillige Feuerwehr Weidling luden am vergangenen Samstag zum "Vorglühen" in den Kirchengarten.

Das Team der Feuerwehr sorgte sich am Vortag des Weidlinger Adventmarktes um die flüssige Nahrung der Gäste. "Punsch, Glühwein und andere wärmende Getränke wurden von unseren Feuerwehrkollegen angeboten", erzählt Landjugend-Kassier Daniel Taucha, der beim Fest ebenso tatkräftig bei der Sache war. Gemeinsam mit Obmann Karl Weiss und Obfrau Verena Frank verwöhnte er die Besucher mit frischen Ofenkartoffeln und Apfelspalten.

Sämtliche Einnahmen der Landjugend sowie der FF Weidling kommen der Renovierung der Weidlinger Pfarrkirche zugute. Beim Fest traf der NÖN-Fotograf unter vielen anderen auch Gemeinderat Mag. Roland Honeder, Gemeinderat Stefan Schmuckenschlager, Ortsvorsteher Mag. Karl-Josef Weiss und Kaplan Hugo Slaattelid. (NON07/DEZ.06844 Niederösterreichische Nachrichten, 12.12.2007, S. 63;)
Geworben wird diesmal mit "Anti-Getränken" zu Billigpreisen: "Wir werden Cola, Almdudler und Eistee um einen Euro ausschenken", betont Dienstbier. Wie viel der Tequila kosten werde, stehe noch nicht fest: "Um die zwei Euro, also deutlich über den Preisen für antialkoholische Getränke", erklärt der Grestner Wirt. An eine Änderung des Namens habe er nicht gedacht: "Weil die Veranstaltung unter dieser Bezeichnung bekannt ist." Am Samstag will Dienstbier aber mehr Securitys als im Vorjahr einsetzen: "Es wird natürlich auch Alterskontrollen geben. An Unter-16-Jährige wird kein Alkohol verkauft. Wir verwenden dafür das Bänder-System."

Bei der Alkohol-Debatte findet Dienstbier eines nach wie vor störend: "Dass immer den Wirten der Schwarze Peter zugeschoben wird. Dabei ist das Vorglühen das größere Problem" (NON08/APR.00471 Niederösterreichische Nachrichten, 01.04.2008, S. 32; Tequila-Nacht entschärft)


Bagatellisieren sollte man aber auch nichts. Denn was zu denken gibt ist die Tatsache, dass der erste Rausch immer früher erlebt wird.

Die Veranstalter von Festln müssen sich etwas überlegen, wie sie das Problem in den Griff bekommen, und das tun sie auch. Bei einigen Festln in der Region werden zum Beispiel an die Besucher je nach Alter verschiedenfärbige Bänder ausgegeben - das kann eine sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen das Saufen sein, wenn sie konsequent betrieben wird.

Allerdings darf man die Verantwortung nicht nur den Festveranstaltern zuschieben. Denn erstens können die das "Vorglühen" nicht verhindern, zweitens werden sie nie lückenlos kontrollieren können.

Und eines darf man auch nicht vergessen: Verantwortlich sind in erster Linie immer noch die Eltern für ihre Kinder. (NON08/MAI.05741 Niederösterreichische Nachrichten, 13.05.2008, S. 7; Der Krampf mit dem Alk)


In den Schulen setzt man auf Prävention, bei den Festln wird aufgepasst, die Polizei in der Region Wienerwald führt verstärkt Kontrollen durch, aber das scheint alles wenig zu fruchten: Immer wieder gibt es Schlagzeilen über Jugendliche, die bis zum Umfallen saufen. Zwei Jugendliche aus der Region Wienerwald, einer 12, der andere 15, mussten sogar ins Spital gebracht werden, so stockbesoffen waren sie.

Vor allem bei großen Festen kommt es zu solchen Sauf-Orgien. Für die Veranstalter sind derartige Meldungen natürlich unangenehm. Denn ihnen wird oft vorgeworfen, dass sie nur aufs Geschäft schauen und auch an die jüngsten Gäste schon Alkohol ausschenken. Das sollte eigentlich durch die verstärkten Kontrollen unterbunden sein.

Gegen eines sind aber Vereine und Feuerwehren bei ihren Festen machtlos: Wenn die Jüngeren entweder schon vorm Fest ordentlich vorglühen oder wenn sie sich den Alk von älteren Freunden besorgen lassen.

Das wird man mit noch mehr Kontrollen auch nicht verhindern können. Da hilft nur eines: Sensibilisierung und Eigenverantwortung. (NON08/JUN.09957 Niederösterreichische Nachrichten, 17.06.2008, S. 7; Jeder ist selbst verantwortlich)


Punsch für Gäste zu

Ab 18 Uhr verköstigen die Feuerwehr-Mitglieder ihre Besucher mit heißem Punsch und Glühwein. Aber nicht nur das. "Fürs leibliche Wohl ist mit Aufstrichbroten, Keksen, gebackenen Apfelspalten und Maroni gesorgt", verrät Uschi Spitzbart. Für weihnachtliche Stimmung wird außerdem eine Weihnachtsdekoration sorgen, die das Feuerwehrhaus schmückt.

Vergangenes Jahr veranstaltete die Feuerwehr im Kirchengarten Weidlings ein ähnliches Punsch-Fest. Unter dem Motto "Vorglühen" begeisterten sich letzten Advent schon viele Gäste für die weihnachtliche Veranstaltung. Der Erlös kam damals der Kirche zugute. Heuer sammeln die Florianis für ihre Ausrüstung. Und hoffen auf viele Punschliebhaber und Feuerwehrfreunde. (NON08/DEZ.03064 Niederösterreichische Nachrichten, 03.12.2008, S. 19; Florianis laden zum Punsch)
Worauf Sie beim Grillen achten sollten

Mit etwa 80 % Marktanteil ist der Holzkohlegrill vor Gas- und Elektromodellen das beliebteste Grillgerät der Österreicher. Bei Lavastein-Grills werden Lavasteine durch Propangas erhitzt. Diese Methode macht das Anfachen der Glut überflüssig. Darüber hinaus lässt sich die Hitze individuell regulieren und lästige Asche und Rauch sind kein Thema mehr.

Beim Kugelgrill, sorgt eine Abdeckhaube für gleichmäßige Hitze. Benutzen Sie auf keinen Fall Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten, um Ihren Grill anzuzünden. Verwenden Sie lieber spezielle Pasten oder Anzünder. Anschließend lassen Sie die Holzkohle etwa eine halbe Stunde vorglühen.Erst wenn sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat, sollten Sie mit dem Grillen beginnen. Ein praktischer Tipp: Wenn Sie den Rost vorher mit Öl bestreichen, klebt das Grillgut nicht so leicht fest.

Grillen ist nicht nur für Fleisch eine heiße Angelegenheit. Es kann auch gefährlich werden – Tipps zum sicheren Grillen mit Kindern, lesen Sie oben. (NON09/APR.15422 Niederösterreichische Nachrichten, 27.04.2009, S. 33;)


Abgesehen von einer Taschenkontrolle wurde auch jeder nach dem Ausweis gefragt. Durch verschiedenfarbige Armbänder wurden Schüler über beziehungsweise unter 16 Jahren "gekennzeichnet". So war auf einen Blick klar, wer an der Bar Alkohol bestellen darf und wer nicht.

Allen Schülern den Alkoholkonsum zu verbieten war der Schule jedoch nicht möglich, erklärt Marx: "Wir müssen uns daran halten, was das Gesetz vorschreibt. Wir sind nicht die Pächter der Babenbergerhalle, darauf haben wir keinen Einfluss. Denn das Gimpelfest ist ja keine Schulveranstaltung!"

Auch das sogenannte "Vorglühen" hatte heuer keinen Sinn. "Alkoholisierte Schüler wurden erst gar nicht reingelassen. Und Jugendliche unter 15 Jahren durften den Schulball nur in Begleitung der Eltern besuchen."

Die Investition in den Sicherheitsdienst scheint sich ausgezahlt zu haben. (NON09/MAI.12920 Niederösterreichische Nachrichten, 20.05.2009, S. 17; Besser Schulmilch als Alkopops)


Tipps und Tricks gab es auch für die an sich ganz gut aufgestellten Köche (mit Norbert Koran vom Va bene und Friedl Pauer-Rüel vom Winery, der auch die Weine beisteuerte, waren ja sogar Gastronomen mit dabei) von Chefkoch Thomas Milkovits – etwa wie Hummer vor- und zubereitet wird. Willi und Alex Trampitsch gestalteten die Thunfisch-Vorspeise als richtigen Augenschmaus, Bärli Zarski schnitt indes hauchdünne Scheiben vom getrüffelten Kalbswangerl, die als Einlage für die cremige Kastanienschaumsuppe dienen sollte. Mit dem Kochmesser auf "Du" zeigten sich auch Orthopäde Viktor Rannicher und Juwelier Willi Reiss. Die besseren Hälften der mit großem Spaßfaktor kochenden Männer-Runde kamen schließlich vom "Vorglühen" bei Rikki Koran mit Gina Zarski, Bibi Trampitsch und Co. zum Essen nach. Einhellige Meinung nicht erst nach den von Airchief Erich Wolf beigesteuerten Heindl-Pralinen: So viele Sterne wie sich das Essen verdient hätte, gibts eigentlich gar nicht …

Jackson um 6 Uhr morgens

Morgenstund hat Pop im Mund… dachten sich am Mittwoch an die 100 Michael Jackson Fans im Cineplexx Wiener Neustadt. Bei der Filmpremiere zu "This is it"– dem Kassenschlager vom King of Pop verirrten sich neben zahlreichen Jacko-Fans aus Wien und Umgebung auch ein paar Neustädter in die morgendliche Kinovorstellung: Szene-DJ Mario Hausecker und Enzo Bartilla ließen sich die Premiere nicht entgehen. (NON09/NOV.00722 Niederösterreichische Nachrichten, 02.11.2009, S. 95;)
HOHE WAND

Samstag Nacht strömten zahlreiche Maskierte zum Ball der Stollhofer Florianis nach Zweiersdorf. Auch aus Weikersdorf kämpfte sich eine Abordnung über die schneebedeckten Straßen. Die Straße von Winzendorf nach Maiersdorf war die ganze Nacht wegen Schneeverwehungen gesperrt.

Im Gasthaus Mohr in Zweiersdorf ging die ganze Nacht die Post ab. Hinter originellen Kostümen wie Handys, Clini Clowns (Dr. Jim Beam etc.) und vielen weiteren verbargen die Gäste ihre Gesichter. Manche hatten die Anfahrt schon genützt, um ein bisschen vorzuglühen.Gefeiert wurde bis Sonntag Morgen. (NON10/FEB.09732 Niederösterreichische Nachrichten, 16.02.2010; Originelle Masken mit Partylaune)
VON ERICH WESSELY

PALTERNDORF, BEZIRK

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll stellte vor einiger Zeit klar: „Das Wirtshaus ist das Herz des Dorfes.“ Heute sieht die Situation für viele Wirte im Weinviertel, auch im Bezirk Gänserndorf, trostlos aus. Vor allem in kleineren Kommunen kämpfen Gasthäuser tagtäglich ums Überleben. Die Gäste bleiben aus, Jugendliche gehen lieber auf „Festln“ und Clubbings, zum „Vorglühen“ locken die billigen Preise in den Jugendheimen.

Für Manfred Hohlbaum, Wirt des Gasthauses „Zum Wehrturm“ in Palterndorf ist die heutige Situation „schwieriger als jemals zuvor. Wenn ich fünf Gäste weniger hätte, dann könnte ich zusperren.“

Dem 48-Jährigen ist vor allem das neue Rauchergesetz ein Dorn im Auge. Im Juni läuft die Übergangsregelung aus, bis zu der Wirte in ihren Lokalen mindestens 50 Prozent der Fläche räumlich getrennt Nichtrauchern widmen müssen. (NON10/FEB.11948 Niederösterreichische Nachrichten, 17.02.2010; Wirt: Kampfansage gegen das neue Rauchergesetz!)
„Wir haben keine Großdiscos, die Umschlagplätze für Dealer sind. Da haben wir Glück“, beruhigt Bezirkspolizeikommandant Herbert Donabaum und fügt hinzu: „Gröbere Sachen sind bei uns schon länger keine vorgekommen. Höchstens mal eine Hanfplantage im Wohnzimmer.“ Zu Drogen zählen jedoch nicht nur illegale Drogen wie Kokain, LSD oder Haschisch sondern auch die legalen Drogen der Österreicher wie Alkohol und Nikotin. Im Übermaß genossen, führen auch sie zur Abhängigkeit und Sucht.

Erste bedenkliche Anzeichen beobachtet Suchtberater Uwe Hincziza vom Jugendzentrum Agathòn in Purkersdorf. Am Freitagabend steigen die Jugendlichen bereits mit der Bierflasche in der Hand in den Zug, wenn sie nach Wien fahren: „Sie müssen vorglühen, damit gute Stimmung garantiert ist!“ Auch die zahlreichen trendigen Energy-Drinks, die von Schülern konsumiert werden, hinterfragt Hincziza. Wenn sie nicht mehr ohne Koffein und Zucker auskommen, ist der erste Schritt zur Abhängigkeit getan.

Mit dem Projekt „Auf der Suche nach Genuss“ tritt Hincziza an Zehnjährige in Schulen heran. In Workshops mit Rollenspielen, einer Fragestation und gruppendynamischen Spielen beschäftigen sich die Kinder mit Themen wie Genuss und seine Grenzen, Gruppendruck oder Rollbilder. „Ein gelungenes Projekt“, freut sich Mag. Sylvia Idinger, die den Workshop für das Gymnasium in Purkersdorf organisierte.

Vorbeugende Maßnahmen gegen jede Art von Sucht beginnen sehr früh. Kinder, die ein gesundes Selbstbewusstsein haben und Nein sagen können, sind gut gewappnet. (NON10/FEB.12055 Niederösterreichische Nachrichten, 18.02.2010; Staubzucker und Hanf im Wohnzimmer)


VON ERICH WESSELY

PALTERNDORF, BEZIRK

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll stellte vor einiger Zeit klar: „Das Wirtshaus ist das Herz des Dorfes.“ Heute sieht die Situation für viele Wirte im Weinviertel, auch im Bezirk Gänserndorf, trostlos aus. Vor allem in kleineren Kommunen kämpfen Gasthäuser tagtäglich ums Überleben. Die Gäste bleiben aus, Jugendliche gehen lieber auf „Festln“, zum „Vorglühen“ locken die billigen Preise in den Jugendheimen.

Für Manfred Hohlbaum, Wirt des Gasthauses „Zum Wehrturm“ in Palterndorf ist die heutige Situation „schwieriger als jemals zuvor. Bei fünf Gästen weniger könnte ich zusperren.“

Dem 48-Jährigen ist vor allem das neue Rauchergesetz ein Dorn im Auge. Im Juni läuft die Übergangsregelung aus, bis zu der Wirte in ihren Lokalen mindestens 50 Prozent der Fläche räumlich getrennt Nichtrauchern widmen müssen. (NON10/MAR.02699 Niederösterreichische Nachrichten, 09.03.2010; Wirt: Kampfansage gegen das neue Rauchergesetz!)
Zum Ballvergnügen lädt die Kottingbrunner Wehr am Samstag, dem 5. März, in der Veranstaltungshalle. Für musikalische Unterhaltung sorgen ab 20.30 Uhr die „Rainbows“.

Englisch-Abendkurse organisiert die SPÖ ab 10. März. Kursleiterin Marina Bader lädt am Donnerstag, dem 3. März, um 18.30 Uhr zur Vorbesprechung in die Polytechnische Schule. Nähere Infos: 02252/72849; 0664/21 33 709.

Der Faschingsumzug geht am Sonntag, dem 6. März, über die Bühne. Gegen 14 Uhr setzt sich der Zug in der Hauptstraße in Bewegung. Zum „Vorglühen“ lädt die Vollgasbar beim Heurigen Routil (ab 12 Uhr).

Familie Pöltl lädt im Anschluss an den Faschingsumzug zur Party im Zöchlingtrakt des Wasserschlosses. Beginn: 17 Uhr.

Im Markowetztrakt sind ab 3. März Werke des Wiener Künstlers Theodor Bey zu sehen. Die Vernissage: Sie steigt am Donnerstag um 19 Uhr. (NON11/MAR.00617 Niederösterreichische Nachrichten, 01.03.2011;)
Die Regentschaft der Alm-Kühe

POYSDORF


Schönes Wetter bereitete den Poysdorfern am Faschingsdienstag ein recht heiteres Almleben. Nachdem die Narren am Vormittag in den Geschäften ein wenig „vorglühen“ konnten, ging es um 11 Uhr zum Rathaus, wo Almöhi Carlo die Regentschaft an die Kühe des Oldtimerclubs abgeben musste.

Bei der Almrallye mussten sich die Teilnehmer im Schubkarrenfahren oder auch Kuhmelken beweisen. Lagerhausobmann Josef Weiss zeigte dank schulischer und beruflicher Erfahrung, wie wichtig es ist, an den Eutern der Kuh einfühlsam vorzugehen. Beim Himmelbett auf der Alm gab es für die schönsten Sennerinnen und Senner ein Foto. (NON11/MAR.12639 Niederösterreichische Nachrichten, 16.03.2011; Die Regentschaft der Alm-Kühe)


Vorglühen“ als gefährlicher Trend

VON GILA WOHLMANN

BEZIRK LILIENFELD (NON12/JUL.34382 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; „Vorglühen“ als gefährlicher Trend)
Fast immer Alkohol im Spiel

„Wenn es Raufereien gibt, ist beinahe immer Alkohol im Spiel“, bestätigt Erhart Bauer, Beamter der Polizei Türnitz, ebenso wie Roland Berger von der Hainfelder Dienststelle. Berger ist aufgefallen: „Die meisten Vandalismusakte Jugendlicher sind auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen.“ Er erinnert sich dabei an konkrete Vorfälle zu Halloween im Vorjahr. Doch neben Körperverletzungen werden auch sexuelle Nötigungen angezeigt, wo sich herausstellt, dass Alkohol im Spiel war. „Leider wissen unter Alkoholeinfluss manche Mädchen nicht mehr, was sie tun und erstatten aus Scham über das Geschehene Anzeige“, so der Beamte.

Eine große Problematik: das „Vorglühen“. „Das hat sich unter vielen Jugendlichen als trauriger Trend etabliert“, so Berger. Der Exekutive ist aufgefallen, dass seit Einführung der Fest-Taxidienste weniger betrunkene junge Lenker am Steuer zu finden sind. Manche holen ihre Kinder ab. Berger weiß, dass Eltern, die über ihre alkoholisierten Kinder informiert werden, unterschiedlich reagieren. „Manche fallen aus allen Wolken, so entsetzt sind sie, manchen ist es einfach egal. Aber man bekommt leider als Polizist harte, unverständliche Aussagen von Erziehungsberechtigten zu hören wie: ‚Geht doch lieber Verbrecher fangen!‘“

JUGEND UND ALKOHOL

Trinken der guten Laune wegen verleitet. Die Exekutive setzt auf Schwerpunktkontrollen und Prävention. (NON12/JUL.34382 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; „Vorglühen“ als gefährlicher Trend)
„Ich habe in den letzten Jahren eigentlich keine Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen. Mein Personal ist angewiesen, keinen Alkohol an Jugendliche auszuschenken. Darauf lege ich großen Wert. Was immer wieder zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass viele „vorglühen“ und bereits betrunken zu uns kommen. Das extreme Komasaufen habe ich in den letzten zwei Jahren zum Glück nicht erlebt, aber wir sind quasi nur die „Anlaufstelle“, die Jugendlichen fahren von uns aus weiter in verschiedene Discos. Friedrich Knödler,

Betreiber des Abendlokals Bridge

in Eichgraben (NON12/JUL.34850 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012;)
An Wochenenden und bei größeren Veranstaltungen führt die Polizei immer wieder verstärkte Überwachungen durch, um Sachbeschädigungen und Ordnungsstörungen hintanzuhalten. Und im Zuge von Verkehrskontrollen kann immer wieder festgestellt werden, dass die Alkoholbestimmungen von jugendlichen Fahrzeuglenkern wie etwa Lenkern von Motorfahrrädern sowie Probeführerscheinbesitzern überwiegend eingehalten werden“, sagt Kronsteiner.

Bezirks-Wirte-Sprecherin Melitta Ott bemerkt im eigenen Betrieb - vor allem in der hauseigenen Diskothek -, dass Jugendliche bereits alkoholisiert versuchen Eintritt zu erlangen. „Doch da fahren sie bei uns am falschen Dampfer! Nicht schon einmal habe ich einen Teenager sofort mit meinem Auto nach Hause gefahren. Bei uns hat keiner eine Chance mit einer Alkoholfahne herein zu kommen.“

Die Problematik liegt für Ott vor allem im sogenannten „Vorglühen“. „Daheim finden viele Junge heute ja alle möglichen alkoholischen Getränke vor. Und wenn nicht, dann besorgen sie sich diese im Supermarkt. Erst dann gehen sie aus und wollen in den Lokalen weiterfeiern.“ Die Schuld sei nicht bei den Jugendlichen zu suchen, sondern in der Gesellschaft beziehungsweise bei den Erziehungsberechtigten. „Mir kann doch keiner erzählen, dass etwa 11-Jährige wie aus der WHO-Studie hervorgeht, ohne mir nichts dir nichts zum Alkohol greifen. Ich denke, es wird ihnen viel zu leicht gemacht, an die Sachen heranzukommen. Daher sollten wir uns alle, die ganze Gesellschaft, einmal an der Nase nehmen und hinterfragen, wie es überhaupt so weit kommen kann. (NON12/JUL.35320 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; „Schuld liegt nicht bei Jugendlichen“)
Vorglühen & Feiern bis in den Morgen

VON CHRISTIAN PFEIFFER

BEZIRK (NON12/JUL.35952 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; Vorglühen & Feiern bis in den Morgen)
besonders bedenklich

Aber nicht nur in der Festsaison kommt es zu bedenklichen Vorfällen mit alkoholisierten Jugendlichen. Laut der WHO Jugendstudie 2012 konsumieren immer mehr junge Menschen immer früher und immer mehr Alkohol. Das Einstiegsalter liegt bereits zwischen 11 und 16 Jahren, 90% der unter 16-jährigen haben bereits Erfahrung mit Alkohol gesammelt. Besonders besorgniserregend: Bei den 13-jährigen, deren Alkoholkonsum laut NÖ Jugendgesetz noch ganze drei Jahre, also bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, verboten ist, waren bereits 17% der Burschen und 14% der Mädchen einmal betrunken. Generell ist zu beobachten, dass die Mädchen stark aufholen, was den Alkoholkonsum betrifft.

Vorglühen“ ist das

eigentliche Problem

Trotz strenger Alterskontrollen durch Polizei und Wirtshausbetreiber, so sind auch die Waidhofner Lokalbetreiber einhellig überzeugt, wird es immer schwerer, zu verhindern, dass Jugendliche an Alkohol kommen. „Vor allem, wenn Jugendliche, bevor sie ins Lokal kommen, schon „vorglühen“, haben wir keine Kontrolle darüber, was sie zu sich nehmen. Wir geben aber an Menschen, die schon merklich alkoholisiert zu uns kommen, sowieso nichts mehr aus!“, erklärt Stefan Kainz vom Pub „Tell“. Michael Schmidtmayer vom Café „Topolino“ bemerkt, dass vor allem der private Alkoholkonsum von Jugendlichen, die laut Gesetz noch nichts ausgeschenkt bekommen, merklich steigt. (NON12/JUL.36346 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; Alkohol wird immer mehr zum Problem)
„Vorglühen“ ist das

eigentliche Problem

Trotz strenger Alterskontrollen durch Polizei und Wirtshausbetreiber, so sind auch die Waidhofner Lokalbetreiber einhellig überzeugt, wird es immer schwerer, zu verhindern, dass Jugendliche an Alkohol kommen. „Vor allem, wenn Jugendliche, bevor sie ins Lokal kommen, schon „vorglühen“, haben wir keine Kontrolle darüber, was sie zu sich nehmen. Wir geben aber an Menschen, die schon merklich alkoholisiert zu uns kommen, sowieso nichts mehr aus!“, erklärt Stefan Kainz vom Pub „Tell“. Michael Schmidtmayer vom Café „Topolino“ bemerkt, dass vor allem der private Alkoholkonsum von Jugendlichen, die laut Gesetz noch nichts ausgeschenkt bekommen, merklich steigt.

Ältere kaufen oft die

Getränke für Jüngere (NON12/JUL.36346 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; Alkohol wird immer mehr zum Problem)
Vorbild für

Kinder sein

Laut Mader ist das Verhalten der Erwachsenen, vor allem der Eltern wichtig: „Sie müssen ein Vorbild für die Kinder sein. Jeder Kulturkreis hat ein legales Rauschmittel. Bei uns ist es Alkohol und das kann furchtbares Leid anrichten.“ Anna Siegl ist Jugendvertreterin der SPÖ Zwettl und weiß: „Mit strengeren Kontrollen und Hinaufsetzen des Alters für den Alkoholkonsum wird sich wahrscheinlich nicht viel an der Sache ändern. Da die meisten Jugendlichen schon vor dem Fortgehen sogenanntes Vorglühen betreiben, um sich in Stimmung für den bevorstehenden Partyabend zu bringen. Auch denke ich, dass der Alkohol von vielen Jugendlichen unterschätzt und als praktisch harmlos angesehen wird. Ich denke, dass bessere Aufklärung über den Alkoholkonsum, die Vorbildwirkung der Eltern und besonders der älteren Jugendlichen eine große Rolle bei diesem Thema spielen könnten.“

Bessere Aufklärung

über Alkoholkonsum (NON12/JUL.36390 Niederösterreichische Nachrichten, 26.07.2012; Immer jünger und immer mehr Alkohol)
„Schon 20 Mal bei uns eingebrochen“

Langfinger

Kantine des ASV Radlberg erleichterten vier Burschen um „Alkohol zum Vorglühen“.

Von Claudia Stöcklöcker

RADLBERG (NON12/OKT.00082 Niederösterreichische Nachrichten, 04.10.2012; „Schon 20 Mal bei uns eingebrochen“)

Begehrtes Ziel für Langfinger ist die Kantine des ASV Radlberg. „Zwanzigmal wurde bei uns schon eingebrochen. Wir liegen da sehr günstig!“, scherzt Vereinsmanager Martin Marchetti im Prozess am Landesgericht St. Pölten. Verurteilt wurden drei Burschen erst vor kurzem, nun sitzt der Vierte im Bunde vorm Jugendrichter.

Zweimal suchte er die Kantine auf. Im Jänner wurde ein Fenster mit einer Heurigenbank eingeschlagen. Die Beute: zwei Flaschen Wodka und vier Flaschen Schnaps. Im Mai suchte er mit seinen Freunden die Kantine wieder auf. „Wir haben Alkohol zum Vorglühen gebraucht“, erzählt der 17-Jährige. „Der Fußballplatz war da nahe.“ Mit dem Schraubenzieher wurde dieses Mal eine Tür aufgezwängt, eine Kiste Bier wechselte den Besitzer. „Dann ist schon das Taxi gekommen, und wir sind zum Volksfest. Am Heimweg sind wir beim Pfarramt vorbeigekommen.“ Auch dort stiegen die Jugendlichen ein. „So einen Blödsinn will ich nicht mehr machen“, verspricht der Teenager nun, sich zu bessern. In Zukunft will der bislang Beschäftigungslose arbeiten und sich von seinen alten Freunden fernhalten.

Wegen Einbruchsdiebstahls setzt es sechs Monate bedingt. Bewährungshilfe wird angeordnet. Auf Abschöpfung wird verzichtet. „Bereicherung ist keine vorhanden. (NON12/OKT.00082 Niederösterreichische Nachrichten, 04.10.2012; „Schon 20 Mal bei uns eingebrochen“)


Eggendorf. Musikalischer Abend mit "Viktoria und Manuel" im Kurt Schedler-Zentrum.

Hochwolkersdorf. Theater des Tennisvereines "Sport ist Trumpf", um 19 Uhr in der Volksschule.

Hollenthon. Saturdaynight Spirit - Das andere Vorglühen, um 19 Uhr in der Pfarrkirche.

Katzelsdorf. Theatergruppe mit "Burggeflüster" um 19.30 Uhr im Schloss.

Kirchschlag. Ball der Freiwilligen Feuerwehr Aigen, um 20.30 Uhr im Pfarrzentrum. (NON12/NOV.08348 Niederösterreichische Nachrichten, 15.11.2012; WAS IST LOS IM BEZIRK)
Ein Rundflug zum Jubeltag

3Zum 30. Geburtstag wurde Michaela Regel von ihrem Onkel, dem Feuerwehrkommandanten von Matzendorf Martin Schneidhofer und seiner Familie ein ganz besonderer Wunsch erfüllt: ein Hubschrauberrundflug.



Download 3.04 Mb.

Share with your friends:
1   ...   7   8   9   10   11   12   13   14   ...   31




The database is protected by copyright ©sckool.org 2020
send message

    Main page