Heinrich Heine 13. Dezember 1797 (Düsseldorf) † 17. Februar 1856 (Paris) Heinrich Heine – Ein Überblick



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Heinrich Heine

  • *13. Dezember 1797 (Düsseldorf)
  • † 17. Februar 1856 (Paris)

Heinrich Heine – Ein Überblick

  • Einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Journalisten des 19. Jahrhunderts
  • „letzter Dichter der Romantik“
  • Jüdischer Herkunft
  • Außenseiter – diese Rolle prägt sein Leben, sein Werk und die Rezeptionsgeschichte

Heinrich Heine - Biographie

  • Christian Johann Heinrich Heine, Geburtsname: Harry Heine
  • Genaues Geburtsdatum war lange unklar
  • Kindheit & Jugend während der Französischen Revolution
  • Jüdisches Elternhaus
  • Studium
  • 1819: Jurastudium in Bonn
  • 1820: Universität Göttingen – Abbruch wegen Duellaffäre
  • 1821 – 23: Berliner Universität , begibt sich in literarische Kreise
      • 1822: „Gedichte“
      • 1823: „Tragödien nebst einemlyrischen Intermezzo“

Heinrich Heine - Biographie

  • 1825: Promotion, Doktor der Rechte
    • christliche Taufe & Nameswechsel: Heinrich Heine
  • Juni 1825 protestantische Taufe in Heiligenstadt
  • Taufzettel: Eintrittsbillet zur europäischen Kultur
    • Juden durften keine akademischen Lehr- oder Schulämter bekleiden
    • Wenig Akzeptanz für getauften Juden

Heinrich Heine – Biographie

  • 1826: erster Publikumserfolg mit „Harzreisen“
  • 1827: Lyrikband „Buch der Lieder“ - sehr berühmt
  • Romantischer und ironischer Stil
  • Auch politische Inhalte
  • 1831: Auswanderung nach Paris aufgrund Anfeindungen in Deutschland
  • 1833 & 1835: Verbot von Heines Werken in ganz Deutschland – Beschluss des Frankfurter Bundestages
  • In Paris schrieb Heine eine Vielzahl von Essays, Gedichten, Prosa, politischen Artikeln und Polemiken

Heinrich Heine – Schwerpunkte, Themen, Bedeutung

  • Sozialismus:
    • Kritik an staatlichen, gesellschaftlichen und kirchlichen Verhältnissen in Deutschland
    • Versepos „Atta Troll“ & „Deutschland – Ein Wintermärchen“
    • Schafer Ton & Kenntnisnahme der Folgen der Industriellen Revolution (Arbeiterklasse)
    •  1844: „Die schlesischen Weber“
    • Heines Werke greifen Elemente der Romantik, Aufklärung, der Weimarer Klassik, des Realismus und des Symbolismus auf

Heinrich Heine – Schwerpunkte, Themen, Bedeutung

  • Vormärz: Autorenkreis „Junges Deutschland“ – politische Veränderung und Streben nach Demokratie
  • Teilte Ansichten von Karl Marx und Friedrich Engels
  • Heines Werke wurden im Nationalsozialismus verboten – Bücherverbrennung 1933
  • Während Teilung Deutschlands ambivalente Betrachtung Heines:
    • Im Westen: weiterin skeptisch und wenig rezipiert
    • Im Osten/DDR: Popularisierung seiner Werke
  • ab 1960er Jahre: Auch in Bundesrepublik Interesse an Heine
  • Schulen & Universitäten werden nach ihm benannt


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