Behinderung und Dritte Welt Journal for Disability and International Development 17. Jahrgang Ausgabe 2/2006



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Behinderung und Dritte Welt

Journal for Disability and International Development

17. Jahrgang Ausgabe 2/2006*

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Schwerpunktthema: Wege zur Einkommensförderung für Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern.

Zeitschrift des Forums Behinderung und Internationale Entwicklung.

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Inhaltsverzeichnis


Editorial………………………………………………………….……3

Schwerpunktthema: Wege zur Einkommensförderung für Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern

Disabled People and Economic Empowerment
Peter Coleridge..........................................................................4

Integrating Persons with Disabilities in Ghana – Early Experiences from the Decent Work Pilot Programme


Sophie Grooten.........................................................................11

Professional Inclusion in Uzbekistan


Stefan Lorenzkowski.................................................................17

Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung. Eine Kooperation zwischen Kapstadt und Berlin


Ein Interview mit Donald Vogel..................................................23

Wandel durch Handel?! Einkommensförderung für Menschen mit Behinderung am Beispiel des Fairen Handels


Dominic Dinh.............................................................................29

Fair Trade and Disability


Interview with Alfred Elbertse
(FLO International).....................................................................37

News………………….................................................................40

Literatur und Medien……………………………...........................43

Veranstaltungen……………………………..................................46


Impressum


Zeitschrift Behinderung und Dritte Welt
Journal for Disability and International Development

Anschrift: Wintgenstr. 63, 45239 Essen; Tel.: +49(0)201/4087745; Fax: +49(0)201/4087748; E-Mail: gabi.weigt@t-online.de; Internet: www.zbdw.de.

Für blinde und sehbehinderte Menschen ist die Zeitschrift als Diskette im Word-Format erhältlich.

Redaktionsgruppe:

Susanne Arbeiter, Sonderschullehrerin, Berlin: susanne.arbeiter@web.de

Andrea Eberl, Politologin, Wien/Österreich: andreaeberl@rocketmail.com

Doris Gräber, Diplom Rehabilitationspädagogin, Berlin: doris.graeber@arcor.de

Prof. Dr. Adrian Kniel, University of Education, Winneba/Ghana: akniel@uew.edu.gh

Harald Kolmar, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Marburg: harald.kolmar@lebenshilfe.de

Stefan Lorenzkowski, Handicap International: stefan.lorenzkowski@web.de

Mirella Schwinge, Universität Wien, Wien/Österreich: mirella.schwinge@univie.ac.at

Gabriele Weigt, Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit, Essen: gabi.weigt@t-online.de

Schriftleitung: Gabriele Weigt

Redaktionsassistenz: Dominic Dinh

Gestaltung: A. Schmidt

Druck und Versand: Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Marburg

Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft. Konto-Nr.: 80 40 702. BLZ/BIC: 370 205 00 / BFSWDE33. IBAN: DE19 3702 0500 0008 0407 02.

Die Zeitschrift Behinderung und Dritte Welt ist eine Publikation des Forums Behinderung und Internationale Entwicklung.

Hinweis: Für den Inhalt der Artikel sind die AutorInnen verantwortlich. Veröffentlichte Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.

Die Veröffentlichung von Beiträgen aus der Zeitschrift in anderen Publikationen ist möglich, wenn dies unter vollständiger Quellenangabe geschieht und ein Belegexemplar übersandt wird.

Die Zeitschrift Behinderung und Dritte Welt wird unterstützt durch: Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Kindernothilfe e.V., Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V., Misereor.

ISSN 1430-5895.



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Liebe Leserinnen und Leser!


Obwohl im Rahmen staatlicher und privater Entwicklungszusammenarbeit seit beinahe einem halben Jahrhundert versucht wird, eine Verbesserung der Lebensverhältnisse für Menschen in den Entwicklungsländern zu erreichen, sind wir von diesem Ziel weit entfernt. Dies trifft besonders für behinderte Menschen zu, die in diesen Ländern in der Regel zu den Ärmsten der Armen gehören. Empowerment, d.h. die Befähigung, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen, ist das Schlagwort, das einen Ansatz kennzeichnet, bei dem die Betroffenen unterstützt werden, ihr tägliches Brot zu verdienen und unter menschenwürdigen Bedingungen zu leben. Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzung werden in diesem Heft Wege zur Einkommensförderung für Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

In einem Übersichtsartikel macht Peter Coleridge deutlich, dass eine Analyse der jeweiligen sozialen, ökonomischen und legislativen Rahmenbedingungen in armen Ländern die Voraussetzung ist, Maßnahmen zu konzipieren, die Empowerment ermöglichen. In seinen Schlussfolgerungen wird hervorgehoben, dass es weniger um die Vermittlung technischer Kenntnisse als vielmehr um die Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten und Einstellungen geht, um die wirtschaftliche Existenz im informellen Sektor zu sichern.

Sophie Grooten beschreibt ein Beispiel für die Einbeziehung der Belange behinderter Menschen in ein staatliches Programm zur Verbesserung der ökonomischen Situation der Bevölkerung, dem Ghana Decent Work Pilot Programme, das gemeinsam von der Regierung, dem Arbeitgeberverband, den Gewerkschaften und der International Labor Organisation (ILO) getragen wird. An drei Fallbeispielen werden die Auswirkungen des Ansatzes, insbesondere von Mikrokreditvergaben exemplarisch dargestellt.

Am Beispiel eines jetzt unabhängigen Staates der ehemaligen Sowjetunion, Usbekistan, werden von Stefan Lorenzkowski die Schwierigkeiten der Systemumstellung, insbesondere der Maßnahmen zur Unterstützung behinderter Menschen vorgestellt. Das dargestellte Projekt begegnet solchen Umstrukturierungen durch ein Verbundsystem, das eine Kooperation aller Beteiligten in der Unterstützung behinderter Menschen auf dem Gebiet der Gesetzgebung, der Ausbildung, der Information sowie der Beschäftigung erreichen soll. Am Beispiel von zwei Mini-Job Zentren wird dieser Ansatz erläutert.

In der entwicklungspolitischen Diskussion wird das Augenmerk häufig nur auf die Situation in den benachteiligten Ländern gelenkt, ohne dabei mögliche Ansätze in den industrialisierten Ländern zu beleuchten.

Dominic Dinh verdeutlicht anhand des Kooperationsprojekts Fairer Handel und Behinderung, in welcher Weise Existenzsicherung und Einkommensgenerierung, aber auch zahlreiche soziale Vorteile für die Betroffenen im Rahmen des Fairen Handels erreicht werden können. Neben verschiedenen Aktionsformen zur Aufklärung der Bevölkerung über die Bedeutung dieses Konzepts werden durch Fairen Handel ermöglichte Produktionsstätten für behinderte Menschen in südlichen Ländern vorgestellt.

In einem Interview mit Donald Vogel, dem Initiator eines Kooperationsprojekts zwischen Kapstadt (Südafrika) und Berlin, werden die Möglichkeiten bilateraler Hilfen und des Informationsaustauschs zwischen der Cape Mental Health Society in Kapstadt (Südafrika) und Trägern der Behindertenhilfe Berlin dargestellt. Im Vordergrund dieses Ansatzes steht der Brückenschlag zwischen Werkstatt, Industrie und Dienstleistungsunternehmen, wobei Integrationsfirmen in Deutschland als Modell dienen können.

Über die Themenschwerpunkte der kommenden Ausgaben sowie über die veränderte Trägerschaft der Zeitschrift, die Zusammensetzung der Redaktionsgruppe und des Fachbeirats informieren die Umschlagseiten dieses Heftes.

Diese Zeitschrift wird von dem kostenlosen Einsatz Vieler getragen: weder erhalten die Autoren und Autorinnen ein Honorar noch werden die Mitglieder der Redaktionsgruppe für ihre konzeptionelle Arbeit und den umfangreichen Schriftwechsel in der Zusammenstellung der Themenhefte entlohnt. Die Kosten für Druck und Versand werden durch die finanziellen Zuschüsse verschiedener Organisationen getragen. Denken Sie bitte daran, das zukünftige Erscheinen der Zeitschrift mit einer Spende ab 11 Euro pro Jahr finanziell zu unterstützen. Bitte nutzen Sie dazu den beigefügten Überweisungsträger.

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Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung und gute Lektüre wünscht Ihre Redaktionsgruppe.

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